Karl Heinz Knoedler in seinem Atelier im Schloss ob Ellwangen

KARL HEINZ KNOEDLER

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Die Karl Heinz Knoedler-Stiftung

KARL HEINZ KNOEDLER-STIFTUNG

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Ausstellung IKARUS im Arbeitsgericht Stuttgart, Kammern Ludwigsburg

AKTIVITÄTEN -  Ausstellung IKARUS

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Karl Heinz Knoedler

Portrait Karl Heinz Knoedler

Karl Heinz Knoedler wurde am 15. Januar 1926 in Ludwigsburg geboren.
Bereits 1940 begegnete er dem Bildhauer Ernst Neumeister in Stuttgart, der fortan für seine künstlerische Entwicklung prägend war. Nach Rückkehr aus der französischen Gefangenschaft im Jahre 1947 begann er in Stuttgart bei dem Maler Walter Wörn Aktzeichnen.

Ab 1949 nahm er sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei Sohn, Henninger und Baumeister auf. Im Jahr 1950 Studienzeit bei Fernand Léger und Begegnungen mit Utrillo, Quizer, Sartre und dem Architekten Perret. 1951 nahm er an einer ersten Gruppenausstellung im Salon d´ hiver und im Salon des indépendants im Grand Palais in Paris teil.

1953 wird Ellwangen Wohnsitz des Künstlers. Ab 1953 folgen zahlreiche Aufträge für Kirchenfenster, Bronzeplastiken, Plastiken aus Beton, Kunst im öffentlichen Raum und künstlerische Gestaltung von Bauten. 1955 heiratet er Anna Maria Zeller. Erster malerischer Höhepunkt stellt eine Serie mit südlichen Landschaftsmotiven aus den Jahren 1955 – 1956 dar. Ab 1960 verlegt Karl Heinz Knoedler Wohnung und Atelier in das Schloss ob Ellwangen. Knoedlers Arbeiten verdichten sich nach einer Romreise 1963 zur Abstraktion und es zeigt sich eine immer stärker werdende Tendenz zu einer freieren Gestaltung. Ab Mitte der 60er Jahre finden sich überwiegend organisch-geometrische Formen in seinen malerischen Arbeiten. In den 70er Jahren entstehen konstruktive, großformatige Bilder (Hard Edge Malerei) und parallel dazu gestaltet Knoedler große Architekturensembles.

Ab 1979 beginnt die Serie „Kosmogramme“ und damit eine Phase, in der sich der Künstler sämtlicher bis dahin erworbener Fähigkeiten bedient. „Knoedler versteht die Bilder dieser Jahre als Warnzeichen gegen die Hybris der menschlichen Natur, gegen das grenzenlose, unbeschränkte technologische und wirtschaftliche Wachstum, und nicht zuletzt gegen die zerstörerische Macht der Technik“ (Hermann Schludi in Karl Heinz Knoedler - Kreativität im Widerspruch).

Ab 1984 entwickelt der Künstler zahlreiche weitere Serien, unter anderem mit den Themen „Die vier Elemente“, „Turmbau“, „Tore Jerusalems“, „Der Golf brennt“, „Kosovo“ und „Torri“. Große Ausstellungen in Langres, Ludwigsburg, Schwäbisch Gmünd, Kapfenburg (Lauchheim), in der Hipp-Halle in Gmunden-Traunsee und in Ellwangen folgen. Im August 2000 wird Karl Heinz Knoedler die Bürgermedaille der Stadt Ellwangen verliehen.

Er verstirbt am 2. November 2000 in Ellwangen.

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